Ernährung

Ansich ist die Ernährung von Hauskaninchen nicht kompliziert, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Bei der Ernährung von Hauskaninchen sollte man sich immer an die Ernährung von den wilden Verwandten richten. Kaninchen sind Folivore (Blattfresser), sprich ihre wilden Verwandten ernähren sich vorrangig von Blattspitzen, grünen Pflanzenteilen und Knospen. Ergänzend werden auch noch Wurzeln und Rinden gefressen.
Zwischen Wildkaninchen und Hauskaninchen gibt es nur eine recht geringe Domestikationszeit, weswegen die Anforderungen an die Nahrung bei beiden Arten gleich sind. Demnach sind Kaninchen Frischköstler und das Grundfutter sollte immer aus frischen, vielfältigen Grünfutter bestehen. Solange wie eben möglich, sollte man auf die artgerechte Nahrung in der Natur zurückgreifen. Hierzu zählen auch Zweige, die möglichst immer vorhanden sein sollten. Das Futter aus der Natur ist nicht nur umsonst, sondern auch am gesündesten. Im Winter ist das jedoch nur schwer möglich, weswegen man dann auf Gemüsegrün, Küchenkräuter und Blattgemüse zurückgreifen sollte. Weil es eben das Grundfutter ist, sollte es im Optimal Fall immer zur Verfügung stehen, sprich bis zur nächsten Fütterung genügend da sein. Denn Kaninchen nehmen nicht auf einmal große Mengen auf, sondern über den Tag verteilt kleine Mengen. Fressen sie nun trotzdem einmalig große Mengen und dann über den Tag nichts mehr, kommt es zu Verdauungsproblemen.
Zusätzlich sollte rund um die Uhr Raufutter verfüttert werden. Darunter versteht man ein qualitativ hochwertiges Heu (grün, duftend, staubfrei, trocken und möglichst kräuterreich). Außerdem sollte mehrmals die Woche getrocknete Kräuter angeboten werden.

Nun stellt sich die Frage und was ist mit Möhre und Co.?
All das was sonst an Gemüse und Obst fressbar ist, kann ergänzend zu dem Grünfutter angeboten werden. Im Winter dann auch als Grundfutter.
Natürlich trinken Kaninchen trotz hohem Wiesen/Gemüseanteil und brauchen unbedingt rund um die Uhr Wasser. Am besten bietet man das in einem standfesten Napf (zum Beispiel aus Keramik) an. Wer nun Angst hat, dass es schnell verschmutzt, stellt diesen Napf einfach auf einen Stein, dann wird es nicht mehr so stark verschmutzt. Von Handelsüblichen Nippelflaschen ist gänzlich abzuraten. Diese Schaden dem Kaninchen zum einen durch die ungewöhnliche Kopfhaltung beim Trinken und zum anderen, da durch das lecken der Kugel zu wenig Wasser aufgenommen wird. Dadurch entsteht leider häufiger Blasengries oder sogar Steine.


Ebenso sollte man auf Salzlecksteine oder andere Mineralsteine verzichten. Bei einer gesunden Ernährung sind diese völlig überflüssig und schaden nur dem Tier.
Die üblichen fertigen Futtermittel aus der Zoohandlung oder Supermarkt, werden leider immer noch häufig angeboten. Leider sind diese absolut nicht geeignet für Kaninchen, auch wenn der Hersteller etwas anderes meint. Zum einem passt die Struktur nicht, z.B. Pellets. Hierbei handelt es sich um feines Heu/Getreide Pulver, dass mit hohem Druck zusammengepresst wurde. Die harte unnatürliche Form verursacht häufig Zahnprobleme. Außerdem quellen diese Pellets im Magen auf und können einen Magenüberladung oder Verstopfung verursachen. In anderen Futtermitteln werden günstige Bestandteile verarbeitet, z.B. Schalen. Diese sind ganz und gar nicht geeignet für Kaninchen und machen auf Dauer nur krank.
Immer wieder wird das Thema „getreidefrei muss es sein“ behandelt. Hier muss man ganz klar sagen, dass dies so falsch ist. Mehlsaaten gehören grundsätzlich auf den Speiseplan eines Kaninchens, allerdings kommt es hierbei um die Sorte an. Absolutes No Go sind Weizen und Roggen. Diese sollten niemals angeboten werden.
Gesunde Mehlsaaten sind z.B. Hirse, Hafer (im Spelz), Amaranth, Buchweizen, Roggen (im Spelz) etc.
Außerdem ist zu beachten, dass Mehlsaaten Dickmacher sind und nur sehr wenig oder eben bei hohem Energiebedarf gefüttert werden.
Wer nun trotzdem seinem Kaninchen etwas Kraftfutter geben möchte, kann Saaten, getrocknetes Obst und Gemüse wählen.

Hier eignen sich z.B. unsere Mischungen Vitaminbombe und Saatmix.

Ansich ist die Ernährung von Hauskaninchen nicht kompliziert, wenn man ein paar Dinge beachtet. Bei der Ernährung von Hauskaninchen sollte man sich immer an die Ernährung von den wilden... mehr erfahren »
Fenster schließen
Ernährung

Ansich ist die Ernährung von Hauskaninchen nicht kompliziert, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Bei der Ernährung von Hauskaninchen sollte man sich immer an die Ernährung von den wilden Verwandten richten. Kaninchen sind Folivore (Blattfresser), sprich ihre wilden Verwandten ernähren sich vorrangig von Blattspitzen, grünen Pflanzenteilen und Knospen. Ergänzend werden auch noch Wurzeln und Rinden gefressen.
Zwischen Wildkaninchen und Hauskaninchen gibt es nur eine recht geringe Domestikationszeit, weswegen die Anforderungen an die Nahrung bei beiden Arten gleich sind. Demnach sind Kaninchen Frischköstler und das Grundfutter sollte immer aus frischen, vielfältigen Grünfutter bestehen. Solange wie eben möglich, sollte man auf die artgerechte Nahrung in der Natur zurückgreifen. Hierzu zählen auch Zweige, die möglichst immer vorhanden sein sollten. Das Futter aus der Natur ist nicht nur umsonst, sondern auch am gesündesten. Im Winter ist das jedoch nur schwer möglich, weswegen man dann auf Gemüsegrün, Küchenkräuter und Blattgemüse zurückgreifen sollte. Weil es eben das Grundfutter ist, sollte es im Optimal Fall immer zur Verfügung stehen, sprich bis zur nächsten Fütterung genügend da sein. Denn Kaninchen nehmen nicht auf einmal große Mengen auf, sondern über den Tag verteilt kleine Mengen. Fressen sie nun trotzdem einmalig große Mengen und dann über den Tag nichts mehr, kommt es zu Verdauungsproblemen.
Zusätzlich sollte rund um die Uhr Raufutter verfüttert werden. Darunter versteht man ein qualitativ hochwertiges Heu (grün, duftend, staubfrei, trocken und möglichst kräuterreich). Außerdem sollte mehrmals die Woche getrocknete Kräuter angeboten werden.

Nun stellt sich die Frage und was ist mit Möhre und Co.?
All das was sonst an Gemüse und Obst fressbar ist, kann ergänzend zu dem Grünfutter angeboten werden. Im Winter dann auch als Grundfutter.
Natürlich trinken Kaninchen trotz hohem Wiesen/Gemüseanteil und brauchen unbedingt rund um die Uhr Wasser. Am besten bietet man das in einem standfesten Napf (zum Beispiel aus Keramik) an. Wer nun Angst hat, dass es schnell verschmutzt, stellt diesen Napf einfach auf einen Stein, dann wird es nicht mehr so stark verschmutzt. Von Handelsüblichen Nippelflaschen ist gänzlich abzuraten. Diese Schaden dem Kaninchen zum einen durch die ungewöhnliche Kopfhaltung beim Trinken und zum anderen, da durch das lecken der Kugel zu wenig Wasser aufgenommen wird. Dadurch entsteht leider häufiger Blasengries oder sogar Steine.


Ebenso sollte man auf Salzlecksteine oder andere Mineralsteine verzichten. Bei einer gesunden Ernährung sind diese völlig überflüssig und schaden nur dem Tier.
Die üblichen fertigen Futtermittel aus der Zoohandlung oder Supermarkt, werden leider immer noch häufig angeboten. Leider sind diese absolut nicht geeignet für Kaninchen, auch wenn der Hersteller etwas anderes meint. Zum einem passt die Struktur nicht, z.B. Pellets. Hierbei handelt es sich um feines Heu/Getreide Pulver, dass mit hohem Druck zusammengepresst wurde. Die harte unnatürliche Form verursacht häufig Zahnprobleme. Außerdem quellen diese Pellets im Magen auf und können einen Magenüberladung oder Verstopfung verursachen. In anderen Futtermitteln werden günstige Bestandteile verarbeitet, z.B. Schalen. Diese sind ganz und gar nicht geeignet für Kaninchen und machen auf Dauer nur krank.
Immer wieder wird das Thema „getreidefrei muss es sein“ behandelt. Hier muss man ganz klar sagen, dass dies so falsch ist. Mehlsaaten gehören grundsätzlich auf den Speiseplan eines Kaninchens, allerdings kommt es hierbei um die Sorte an. Absolutes No Go sind Weizen und Roggen. Diese sollten niemals angeboten werden.
Gesunde Mehlsaaten sind z.B. Hirse, Hafer (im Spelz), Amaranth, Buchweizen, Roggen (im Spelz) etc.
Außerdem ist zu beachten, dass Mehlsaaten Dickmacher sind und nur sehr wenig oder eben bei hohem Energiebedarf gefüttert werden.
Wer nun trotzdem seinem Kaninchen etwas Kraftfutter geben möchte, kann Saaten, getrocknetes Obst und Gemüse wählen.

Hier eignen sich z.B. unsere Mischungen Vitaminbombe und Saatmix.

Topseller
Vitaminbombe Vitaminbombe
Inhalt 500 Gramm (1,10 € * / 100 Gramm)
ab 5,50 € *
Saatmix Saatmix
Inhalt 500 Gramm (1,10 € * / 100 Gramm)
ab 5,50 € *
Löwenzahn Löwenzahn
Inhalt 150 Gramm (1,53 € * / 100 Gramm)
ab 2,30 € *
Echinacea (Sonnenhut) Echinacea (Sonnenhut)
Inhalt 150 Gramm (1,33 € * / 100 Gramm)
ab 2,00 € *
Filter schließen
 
  •  
von bis
  •  
  •  
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
Saatmix
Saatmix
Der Saatmix versorgt ihr Tier optimal mit allen wichtigen Ölsamen, Ätherischen samen und Mehlsamen. Zusammensetzung: Fenchelsamen, Bockshornkleesamen, Mariendistelsamen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne geschält, Kanariensaat, Rübsen,...
Inhalt 500 Gramm (1,10 € * / 100 Gramm)
ab 5,50 € *
Echinacea (Sonnenhut)
Echinacea (Sonnenhut)
Rohfaser 24,10 % Rohprotein 15,60 %
Inhalt 150 Gramm (1,33 € * / 100 Gramm)
ab 2,00 € *
Löwenzahn
Löwenzahn
Löwenzahnkraut enthält Mineralstoffe und Spurenelemente, Bitterstoffe und die Vitamine A, B, C und D. Rohfaser: 20,80 % Rohprotein. 13,70 %
Inhalt 150 Gramm (1,53 € * / 100 Gramm)
ab 2,30 € *
Vitaminbombe
Vitaminbombe
Die Vitaminbombe ist eine gesunde Alternative zum herkömmlichen Trockenfutter. Sie besteht aus getrockneten Gemüse, Obst, Saaten und Kräutern. Zusammensetzung: Fenchelsamen, Johannisbrot, Möhre, Selleriestiele, Dillstiele, Rosinen,...
Inhalt 500 Gramm (1,10 € * / 100 Gramm)
ab 5,50 € *
Zuletzt angesehen